Der Nischentunnel  – Lektion 2

Ideenfindung Offline – Die richtige Idee finden Sie meistens im Alltag..

Es geht jetzt zunächst nur um die reine Idee an sich. Vier Möglichkeiten, um auf eine profitable Idee zu kommen, stelle ich Ihnen jetzt vor…

All diese Möglichkeiten befinden sich bereits direkt in Ihrer nächsten Umgebung und sind vielleicht Ihr ganzes Leben lang an Ihnen „vorbeigerauscht“.

Was ich damit sagen möchte ist: „Nehmen Sie Ihre gewohnte Umgebung mal mit anderen Augen wahr“. Sie befinden sich jetzt auf der „Suche“. Sie sind jetzt nicht mehr Konsument, sollten aber aus Konsumentensicht denken.

Das, was wir suchen, ist eine Gruppe interessierter Menschen. Man könnte auch Subkultur dazu sagen. Im Moment befinden Sie sich ja selbst in so einer speziellen Gruppe. Sie interessieren sich für Internet-Marketing und hören plötzlich Begriffe wie: Upsell, Downsell, Double-Optin, Sales-Copy etc. Ein „normaler“ Mensch, außerhalb dieser Gruppe, kann mit diesen Begriffen in der Regel nichts oder nur wenig anfangen.

Folgende vier Beispiele sollen Ihnen Anregungen zur Ideenfindung ohne Computerhilfe geben..

1. Der Buchladen oder die Bücherei

Eine gute Idee ist es, Ihren alten Büchereiausweis raus zu kramen, oder in eine der großen Buchhandlungen zu gehen. Suchen Sie sich dort eine sprichwörtliche Nische.

Nehmen Sie nicht die „Ecke“ in der hunderte von Büchern zum selben Thema stehen, sondern wählen Sie eine kleinere Nische, die Sie aber trotzdem Interessieren sollte. Wenn Sie durch diese Bücher blättern, achten Sie auf die spezielle Sprache.

Einige Beispiele:

Hundeerziehung/Hundetraining: Agility, Obedience, Clickertraining..usw.

Finanzen/Geldanlagen: Hedge-Fonds, Debit-Marge, Forex-Handel..usw.

Psychologie und Gesundheit: Phobien, BMI, Cholesterin..usw..

Schauen Sie sich die verschiedensten Themen an und gehen Sie dabei immer nach folgendem Schema vor:

Problemstellung –> Lösungsweg –> aufschreiben der relevanten Keywords,  (also der bestimmten Wörter aus der jeweiligen Fachsprache).

Tragen Sie diese Wörter in die beigefügte Tabelle ein, die Sie weiter unten in diesem Kapitel finden. Wir brauchen diese Tabelle unbedingt im nächsten Kapitel, um unseren Markt zu prüfen.

Der große Vorteil dieser Methode: Sie bekommen gleichzeitig jede Menge Anregungen für verwertbaren Content, den es meistens im Internet noch nicht, oder zumindest in dieser Form nicht gibt..

2. Das Fernsehen..

Im Fernsehen finden Sie immer mehr Sparten- (Nischensender) zu den verschiedensten Themen. Hier sollten Sie, wie auch bei den Büchern, auf die spezielle Sprache achten. Ein Tipp: Schauen Sie sich vorwiegend die Sendungen an, bei denen Sie normalerweise genervt weiterzappen.

Ein Beispiel wären die grausam synchronisierten Werbeverkaufssender. Wenn Sie genau hinsehen, bemerken Sie die Ähnlichkeiten zu Verkaufsseiten im Internet. Es gibt Testimonials, künstliche Begrenzung der Stückzahl, Boni und zwischendurch immer wieder die Aufforderung zum Kauf.

Wenn diese Sendungen nicht wie verrückt verkaufen, würde es sie nicht geben. Glauben Sie mir. Achten Sie auch hier auf Nischenprodukte und notieren Sie sich die Keywords.

Achten Sie auch hier immer auf das Schema: Problem -> Lösung. Ein weiteres Beispiel sind Sendungen, wo es um bestimmte Hobbys, Schuldenprobleme, Erziehungsprobleme etc. geht.

3. Ihr näheres Umfeld (Freunde und Bekannte oder Arbeitskollegen)

Werden Sie zum aktiven Zuhörer und achten Sie wieder auf die spezielle Sprache, wenn sich zum Beispiel zwei Ihrer Freunde über ein spezielles Hobby, oder Probleme unterhalten. Lauschen Sie auch bei Unterhaltungen von Fremden immer ein bisschen mit. Spionieren Sie ein wenig und schreiben Sie alles auf.

4. Zeitungen und Zeitschriften

sind nicht nur Informationsquellen, sondern dienen auch gleichzeitig zur Marktforschung. Es gibt Fachzeitschriften zu praktisch jedem Thema. Für dieses Thema gibt es auch einen Markt. Sonst würde sich die Zeitschrift nicht verkaufen.

Wie groß dieser Markt ist, erfahren Sie in der Regel wenn Sie ganz nach hinten blättern. Dort steht normalerweise das Impressum. Hier finden Sie auch die Stärke der jeweiligen Auflage, und somit die ungefähre Größe des Marktes.

Schauen Sie sich die Werbung in diesen Zeitschriften genau an. Hier bekommen Sie erste Infos über Konkurrenz, Joint-Ventures, Anlaufstellen im Internet usw. Schreiben Sie wieder alles auf. Notieren Sie sich mögliche Keywords (Begriffe aus der jeweiligen Fachsprache).

Genau so können Sie mit Tageszeitungen verfahren. Nehmen Sie aber etwas größere Blätter. Nicht Ihr Lokalblättchen, wo man wahrscheinlich noch den zehnten Jahrestag der Entdeckung von Messer und Gabel feiert. ;-) )

Meine Zeitungen bestehen zum größten Teil aus „Löchern“, durch das herausschneiden interessanter Artikel. Das Sammeln von Content und Ideen sollte für Sie alltäglich werden, wenn Sie mit Informationen Ihr Geld verdienen wollen.

Halten Sie bei Ihrer Recherche bitte immer eine genaue Systematik ein, sonst verzetteln Sie sich leicht. Gehen Sie dabei nach folgendem Schema vor:

1. Zunächst suchen Sie sich Themen, die Ihrer persönlichen Neigung entsprechen und die Ihnen Spaß machen, oder vielleicht Spaß machen könnten.

2. Recherchieren Sie anschließend in den jeweiligen Medien nach Fachbegriffen.

3. Schreiben Sie alle Begriffe in die Tabelle. Nicht nur einzelne Wörter, sondern auch zusammengesetzte Begriffe sowie Redewendungen und Phrasen (Umschreibungen).

Nutzen Sie die beigefügte Tabelle, damit wir im nächsten Kapitel richtig arbeiten können. Dort zeige ich Ihnen auch noch die Möglichkeiten der Ideenfindung, die uns das Internet bietet.

Im folgenden Video gehen wir diese Schritte noch einmal genau durch.

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Recherchetabelle ab MS-Office 2003

Recherchetabelle für Open -Office

Recherchetabelle als PDF